Das Fazit ist sehr positiv

Interview mit Heris Stefanachi

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Bazenheid empfängt zum Auftakt der Rückrunde am kommenden Samstag Abtwil-Engelburg. Mit fünf Punkten Rückstand auf den Wiler Nachwuchs sind die Alttoggenburger in Lauerstellung. Trainer Heris Stefanachi äussert sich zu den Möglichkeiten, blickt aber auch zurück.

Beat Lanzendorfer

Nach einigen Jahren als Juniorentrainer übernahmen Sie im letzten Sommer mit dem FC Bazenheid erstmals ein Aktivteam. Wie lautet das Fazit nach bald neun Monaten?

Heris Stefanachi: Das Fazit ist positiv. Die Arbeit macht mir Spass, ich fühle mich wohl im Verein. Der grosse Unterschied zum Juniorenfussball ist, dass ich hier auch von der Erfahrung einiger Spieler profitieren kann, was im Juniorenfussball natürlich weniger der Fall ist. Der Austausch ist offener und manchmal auch härter, ich mag das, und dadurch lerne ich auch schneller.

Eines der Saisonziele war das schnelle Zusammenwachsen zu einem Team. Ist dies gelungen?

Stefanachi: Ja, das ist gelungen. Dazu hat auch das kürzlich durchgeführte Trainingslager weiter beigetragen.

Trotzdem sieht das Gesicht bereits wieder etwas anders aus. Gab es in der Winterpause einige Mutationen im Kader?

Stefanachi: Eines der Ziele im Sommer war, den Kader im Winter so gut als möglich zusammenzuhalten. Wir hatten zwei Abgänge (Ufuk Üsküp, Gürkan Izmirlioglu), ersterer davon war jobbedingt, somit ist das Ziel erreicht. Mit je einer Verstärkung pro Abteilung (Verteidigung, Mittelfeld, Sturm) und mit der Rückkehr nach langer Verletzungspause von Captain Baumann gehen wir gestärkt in die Rückrunde. (Anmerkung: Neu gehören dem Kader Dario Stadler, Peter Läng und Carmine Puopolo an.)

Trotz drittem Zwischenrang kann das sportliche Abschneiden nicht zu hundert Prozent befriedigen. Sehen Sie das auch so?

Stefanachi: Ja, absolut. Ich bewerte die Vorrunde als durchschnittlich, nicht gut, aber auch nicht schlecht. Das Ziel muss aber immer das Maximum sein. Ich will Ende Saison von einer sehr guten Rückrunde sprechen, ansonsten werde ich als erstes von mir selber enttäuscht sein.

Ein Grund, weshalb Bazenheid den Anschluss zum Wiler Nachwuchs etwas verpasst hat, ist die miserable Heimbilanz. Fünf Punkte aus fünf Spielen ist zu wenig. Gibt es Gründe dafür?

Stefanachi: Ganz ehrlich, ich habe lange darüber nachgedacht, aber keine logischen Gründe dafür gefunden. Vor dem letzten Heimspiel hatten wir aber ein, zwei Sachen in der Vorbereitung geändert und sind dann auch mit einem Sieg (2:1 gegen Herisau) belohnt worden, ob das aber massgebend war, ist immer schwierig zu beurteilen. Was klar ist, das darf in der Rückrunde nicht mehr passieren, wir müssen eine heimstarke Mannschaft sein.

Bazenheid holte sich den letzten Schliff in Spanien. Wie ist das Trainingslager verlaufen?

Stefanachi: Das Trainingslager bewerte ich als positiv. Der Mix zwischen konzentrierten Trainings und Zusammenhalt mit Spass neben dem Platz ist uns gelungen. Ich bin mit dem Verhalten meiner Spieler im Trainingslager zufrieden.

Reicht das, um dem Leader noch etwas auf den Zahn zu fühlen und das Rennen um den Aufstieg eventuell noch einmal neu zu lancieren?

Stefanachi: Wir werden es zumindest mit aller Kraft probieren, ob es reicht, werden wir sehen.

Sie haben immer von einem langfristigen Engagement in Bazenheid gesprochen. Wie lange läuft denn Ihr Vertrag, respektive fanden schon Gespräche zwecks Verlängerung statt?

Stefanachi: Ich habe von meiner Sicht aus immer von einem langfristigen Engagement gesprochen, da hat sich auch nichts geändert. Der Rest ist Vereinssache. (Anmerkung: Der FC Bazenheid und Heris Stefanachi haben den Vertrag am Dienstag um ein Jahr verlängert).

Zum Auftakt geht's nun gegen Abtwil-Engelburg. Zum Start der Meisterschaft lag die Mannschaft am 17. August 2013 nach 20 Minuten 1:4 zurück, gewann aber noch mit 6:5. Ist ihr Team nun wach, um ein ähnliches Nervenspiel zu vermeiden? Die vielen Gegentore können den Trainer doch kaum zufriedenstellen?

Stefanachi: Das Problem war nicht, dass meine Spieler nicht wach waren. Ich denke, ich habe dieses Spiel zu stark «geladen», und einige junge Spieler haben anfangs dem Druck nicht standgehalten, darum auch die Fehler in der Anfangsphase, das ist meine Erklärung für diesen Fehlstart. Die vielen Gegentore können tatsächlich nicht zufriedenstellen, eine Spitzenmannschaft darf nicht viele Gegentore kassieren. Da haben wir auch gleich eine der Vorgaben für die Rückrunde.

Welche Schlagzeile möchten Sie von sich oder über den FC Bazenheid im kommenden Juni lesen?

Stefanachi: Der FC Bazenheid schafft nach einer grandiosen Rückrunde den Wiederaufstieg in die 2.Liga Interregional.

Voranzeige:

Samstag, 5. April, 16 Uhr,

Sportanlage Ifang, Bazenheid

FC Bazenheid – FC Abtwil-Engelburg

 

 

 

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