Heris Stefanachi blickt in die Zukunft

Das Ziel bleibt der Aufstieg

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Ein erster Leckerbissen im Cup

Das Ziel bleibt der Aufstieg

Bazenheid spielt am Sonntag in der ersten Hauptrunde des Schweizer Cups um 16 Uhr gegen Red Star. Eine Woche später beginnt die Meisterschaft mit den Alttoggenburgern als Favorit. Trainer Heris Stefanachi äussert sich zu den Aussichten.

Ist die Enttäuschung über den erneuten «Nichtaufstieg» am Ende der letzten Saison schon überwunden?

Ja, wir haben einen Schlag kassiert, diesen verarbeitet und sind jetzt bereit, um zurückzuschlagen. Ich habe ja leider schon eine gewisse Erfahrung gesammelt mit "knapp daneben ist auch vorbei". Ich gehe mittlerweile besser mit diesen Situationen um als vor drei Jahren.

Haben Sie sich und Ihre Mannschaft Gedanken darüber gemacht, warum das Scheitern jeweils auf die Fairnesswertung zurückzuführen ist?

Ja und ich habe schon mindestens eine Antwort gefunden: Wir müssen mehr Punkte holen als unsere Gegner, bei Punktgleichheit sind wir nämlich Aussenseiter (lacht). Anmerkung der Redaktion: Bazenheid hat dreimal in Folge den Aufstieg wegen der schlechteren Fairnesswertung nicht geschafft.

Der Beginn der Saison 2016/17 steht unmittelbar bevor. Wie verlief die Vorbereitung?

Mit der Vorbereitung bin ich zufrieden.

Hat sich das Gesicht der Mannschaft verändert?

Glücklicherweise nicht gross. Die grösste Verstärkung ist, dass die wichtigsten Spieler, mit Ausnahme von Dario Stadler, der zum FC Tuggen gewechselt hat und dem wir an dieser Stelle alles Gute wünschen, alle hier geblieben sind. Das ist nicht selbstverständlich in unserer Situation. Die Spieler sind ambitioniert und viele hatten Angebote aus höheren Ligen. Ich schätze es sehr und bedanke mich hiermit bei Ihnen. Das spricht für sie und für den FC Bazenheid. Im Weiteren haben wir mit Tolga Cakir und Maurin Gregorin zwei Rückkehrer, die den Verein, die Spielstruktur, die Automatismen und Mentalität schon kennen, was natürlich von Vorteil ist.

Ist die Mannschaft dadurch stärker als in der Vergangenheit?

Ganz klar ja. Mit wenig Wechseln kannst du an den Automatismen weiterarbeiten, die wenigen neuen Spieler integrieren und den spielerischen Gedanken und die Mentalität weiterentwickeln, was mit ständigen Wechseln viel schwieriger ist.

Bevor der Punktspielbetrieb startet, spielt Bazenheid im Cup gegen Erstligist Red Star. Rechnen Sie sich Chancen auf das Weiterkommen aus?

Ich will diesen Cup-Fight gewinnen. Wir sind klarer Aussenseiter, aber wir gehen nicht ins Spiel, um den Schaden in Grenzen zu halten. Wir müssen die Überraschung suchen, mutig sein, die Schwächen des Gegners ausnützen und selber perfekt sein. Es ist sehr schwierig, aber möglich.

Geniesst der regionale Cup den gleichen Stellenwert wie letztes Jahr oder gilt die Konzentration der Meisterschaft?

Alles ist wichtig, dieses Jahr kommt noch der Schweizer Cup hinzu. Wir müssen alles anstreben.

Vor einem Jahr hiess das Saisonziel unmissverständlich Aufstieg. Bleiben Sie auch jetzt bei dieser klaren Ansage?

Ja. Das ist der Grund, weshalb wir immer noch alle zusammen hier sind. Wir wollen gemeinsam mit und für den FC Bazenheid etwas erreichen. Wir sind nicht hier, weil wir uns nur gern haben, wir wollen gewinnen.

Wen schätzen Sie als stärkste Konkurrenten ein?

Ich weiss es nicht, ich konzentriere mich auf mein Team und auf die Fehler, die wir verbessern müssen.

Sie starten am 21. August auswärts in Tägerwilen. Wagen Sie eine Prognose?

Wenn es nach meiner letzten Prognose ginge, müsste ich jetzt in Mexiko ein Fischer sein. Ich habe letztes Jahr das Unmögliche getroffen und vor Saison etwas ironisch den zweiten Platz punktgleich mit dem Aufsteiger prognostiziert. Überlassen wir die Prognosen den Wetterfröschen, ich wünsche mir einfach, dass wir gewinnen, denn das Anfangsprogramm ist Action pur: Sechs Spiele in zwei Wochen, es wird sehr sehr streng, wir müssen alle gut sein. (bl)

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