Kurzinterview mit Markus Böni, Präsident FC Bazenheid

Der FC Bazenheid macht turbulente Zeiten durch, nach zwei Niederlagen in Folge, in denen die Mannschaft ihre Leistung nicht abrufen konnte, hat man sich von Trainer Urs Bischofberger getrennt.

Kurzinterview

 

 

Beat Lanzendorfer

Fussball – Dazu beantwortet Markus Böni die anstehenden Fragen und nimmt Stellung zur unmittelbaren Zukunft.

Markus Böni: «Vorgängig möchte ich Urs Bischofberger meinen Dank für das Geleistete aussprechen. Er hat sich mit unserem FCB identifiziert und damit persönlich auf vieles verzichtet. Er verlässt uns in gegenseitigem Einvernehmen und wird auch zukünftig ein gern gesehener Gast im Ifang sein.»  

Warum kommt die Trennung von Trainer Urs Bischofberger zum jetzigen Zeitpunkt?

«Wir müssen die Weichen für die kommende Spielzeit stellen. Wir brauchen dringend eine positive Ausstrahlung von Team und Staff, um weiter und damit auch langfristig Erfolg zu haben.»

Das war mit Urs Bischofberger nicht mehr möglich?

«Die getroffene Entscheidung eröffnet neue Perspektiven für die Zukunft.»

War es realistisch, mit diesem Kader (und den Mutationen auf die Rückrunde) den direkten Wiederaufstieg ins Visier zu nehmen?

«Wir Insider wussten schon seit dem Ende Oktober unglücklich verlorenen Spiel gegen Wängi (1:0-Führung bis zur 88. Minute / dann 1:2 verloren), dass damit der Aufstiegszug wohl ohne uns abgefahren war. Der jetzige Entscheid ist ein Entscheid zu Gunsten der Zukunft.»

Drei Trainer innert drei Jahren (Ueli Heeb, Richard Freid, Urs Bischofberger). Entwickelt sich der FC Bazenheid vom Vorzeige- zum Problemclub?

«Mit unseren Trainern haben wir jeweils Jahresverträge – so dass es nichts Aussergewöhnliches ist, wenn wir uns nach einem Jahr wieder trennen. Was wir im Gegensatz zu den grossen Teams nicht tun – wir zahlen nicht gleichzeitig zwei Trainer – das können und wollen wir uns nicht leisten.»

Nun übernimmt Assistent Sven Baumann. Was braucht es, um die Mannschaft wieder auf die Erfolgsstrasse zurückzuführen?

«Einsatz aller, Spielfreude und das sprichwörtliche „Schlachtenglück“! Das Team hat Potenzial.»

Das Thema Aufstieg dürfte bei neun Punkten Rückstand gegessen sein. Was soll/kann bis Ende Saison noch erreicht werden?

«Nach wie vor versuchen wir unseren Platz in der Spitzengruppe zu halten.»

Und wie sieht die mittelfristige Planung aus? Wie geht es nächste Saison weiter?

«Mit neuem Schwung und Elan möchten wir gerne im ersten Viertel unserer 2. Liga-Gruppe mittun.»  

Wurden schon Gespräche mit möglichen Trainern geführt?

«Das wird unsere Aufgabe in den nächsten Wochen sein.»

Letzte Frage. Der FC Bazenheid feiert sein 75-Jahr-Jubiläum. Hätten Sie sich ein ruhigeres Jahr gewünscht?

«Unsere ersten Aktivitäten zum Jubiläum sind so toll angelaufen, dass wir uns in schwierigen Zeiten an schönen Erinnerungen wie der gelungenen HV, der DV SGKFV und dem fantastischen, freundschaftlichen Zusammentreffen mit all unseren Ehrenmitgliedern erfreuen können. Und das Beste liegt ja vor uns – Grümpi mit Comedy Night und das Ehemaligentreffen vom November 2013 werfen jetzt schon Sonnenstrahlen voraus.

Besten Dank für das Interview

Ob die Mannschaft die letzten Tage schadlos überstanden hat, wird sich am Sonntag zeigen, wenn sie um 10.30 Uhr gegen den Wiler Nachwuchs antritt.

Bossart Sport Wil Clientis Bank Toggenburg Micarna SA Euronics
Maler Früh Mondi Gipsergeschäft GmbH JAKO Sportbekleidung Willi Scherrer Kies- und Beton AG
sport verein t400 J+S regiosport logo 400
FC Bazenheid 1938 | Postfach 222 | 9602 Bazenheid
Bankverbindung:
Clientis Bank Toggenburg | 9533 Kirchberg
IBAN: CH16 0695 5016 8014 2710 0
 


FC Bazenheid 1938
Copyright ©2015 | Alle Rechte vorbehalten.