Cup-Vorrunde FC Bazenheid - FC Muri 1:5 (1:1)

Bitteres Cup-aus für den FC Bazenheid

Einlaufen

Am Mittwochabend empfing der FC Bazenheid den FC Muri aus dem schweizer Mittelland zum Cupfight um den Einzug in die Hauptrunde des Schweizer Cups.

Schon beim Einlaufen sah man beiden Teams an, um wie viel es in dieser Partie geht. Beide waren bereit und heiss auf die Hauptrunde.

Das Spiel startete auch sogleich mit enormem Tempo. Im ersten Angriff für Bazenheid konnte sich Titaro im Alleingang durch die Verteidigung wirbeln und haute den Ball aus spitzem Winkel ins weite hohe Eck. Das 1:0 in der 2. Minute war definitiv ein Start nach Mass für die Toggenburger.

Kurz darauf brannte es auf der anderen Seite. Gähwiler im Bazenheider Tor zeigte jedoch seine ganze Klasse und verhinderte in der 5. Minute den Ausgleich mit sensationellem Reflexen.

IN der 7. Minute war er dann chancenlos, als der ehemalige Profifussballer im Dienste des FC Muri, Christian Ianu, einen Freistoss per Kopf versenkte.

Die beiden Teams zeigten tollen Offensivfussball und schenkten sich nichts. Die ca. 350 Zuschauer erlebten ein Cup-Duell auf sehr hohem Niveau.
Nach einer halben Stunde war das Spielgeschehen recht ausgeglichen, wobei der FCB zu diesem Zeitpunkt etwas mehr Ballbesitz hatte.

Vor der Pause drehte Muri noch einmal auf und drängte die Bazenheider in die eigene Platzhälfte. Zählbares gab es bis zur Pause auf beiden Seiten nicht mehr.

Dafür ging es nach dem Pausentee Schlag auf Schlag. In der 50 Minute war es Ianu, der im Bazenheider Strafraum den Ball erreichte und souverän zum 1:2 einnetzte.

Im Direkten Angriff nach dem Wiederanpfiff scheiterten die Bazenheider nur ganz knapp.

Das hin und her ging munter weiter, wobei die Muri Spieker kaltschnäuziger agierten. In der 52. Minute war es ein Stürmer des FC Muri, der das eins gegen eins Duell mit dem bazenheider Torhüter gewann, er setzte den Ball jedoch an den Pfosten. Dann war es wieder Ianu, der am schnellsten reagierte und denn Ball zum 1:3 versenkte.

Nun wollte sich der FCB jedoch nicht geschlagen geben und fuhren einen Angriff nach dem Anderen. Es war wie verhext, der Ball wollte nicht rein. Wenn die bazenheider Angreifer einmal durch waren stand da noch der Torhüter des FC Muri, der einfach immer am rechten Ort stand.

Sie warfen alles nach vorne und versuchten auf Teufel komm raus noch ein Tor zu erzielen und damit die Hoffnung wieder aufleben zu lassen. So bissen sich die Bazenheider an der Defensive des FC Muri die Zähne aus. Diese beschränkten sich auf das Fahren von schnellen Kontern, was immer wieder Gefahr zu produzieren vermochte.

Eben so einen Konter konnte der FC Muri in der 92. Minute zum endgültigen Todesstoss für die Bazenheider vollenden. Zwei Minuten später war es wieder Ianu der einen weiteren Konter, mit seinem vierten Tor in diesem Spiel zum Endresultat von 1:5, beendete.

 

Trainer Heris Stefanachi:

Unsere Vorbereitung auf dieses Spiel verlief leider nicht optimal. Leider sind wir nicht in der besten physischen Verfassung zu diesem Spiel gekommen. Viele angeschlagene Spieler haben aber bis zum Schluss gekämpft, um heute auf dem Platz zu stehen. Es war ein Spiel auf sehr hohem Niveau. Beide Mannschaften wollten durch das Spiel in den Abschluss kommen. Leider haben wir es in der 1.Halbzeit verpasst, in der Umschaltphase die Aktionen abzuschliessen, was uns vielleicht einen wichtigen Vorsprung im Resultat gegeben hätte. Nach dem 3-1 war es matchentscheidend, dass wir die guten Chancen nicht in ein Tor verwandeln konnten. Mit dem verdienten Anschlusstreffer wären wir sicherlich nochmals ins Spiel gekommen. Schlussendlich hat Muri aber verdient gewonnen. In der Abschlusszone waren sie einfach das abgeklärtere Team. Kompliment an sie. Meine Spieler haben aber heute alles gegeben, was sie noch in sich hatten. - Schade


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