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FC Bazenheid: Drei Pokale geholt, aber Titelverteidigung verpasst

Am grössten und bedeutungsvollsten Fussball-Hallenturnier der Ostschweiz scheitert der FC Bazenheid im Halbfinal am späteren Turniersieger FC Abtwil-Engelburg und kann den Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen. Es resultiert Platz vier.

By Simon Dudle

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Darko Anic (bester Torschütze), Dejan Baumann (mit dem Pokal für den vierten Platz) und Beat Schneider als wertvollster Spieler des Turniers mit den Trophäen.

Gleich dreimal konnten Spieler des FC Bazenheid während der Siegerehrung nach vorne schreiten, um einen Pokal abzuholen. Und trotzdem wurde am Regiomasters verpasst, den Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Nachdem die Vorrunde und der Viertelfinal ohne einen Punktverlust oder eine Niederlage überstanden worden waren, schien der Weg in den Final geebnet. In der Vorschluss-Runde ging es gegen Abtwil-Engelburg, dass unter Freiluft-Bedingungen eine Liga tiefer spielt als Bazenheid.

Doch im Halbfinal lief es für die Toggenburger nicht nach Wunsch. Zwar waren sie zuerst überlegen, verwerteten aber die Chancen nicht. Der St. Galler Vorstadtklub machte es besser und warf die Bazenheider schliesslich mit einem 3:0 aus dem Turnier. Es war eine späte Revanche für das Finalspiel des vergangenen Jahres, als sich diese beiden Teams ebenfalls gegenübergestanden waren und sich Bazenheid mit 3:1 durchgesetzt hatte. Während die Toggenburger schliesslich im vierten Rang klassierten und den vierten Gewinn des Regiomasters verpassten, durfte sich Abtwil-Engelburg erstmals über den Turniersieg in der St. Galler Kreuzbleiche freuen.

Darko Anic besser als Jogi Löw

Und wofür gab es nun drei Pokale für den FC Bazenheid? Dejan Baumann holten jenen für den vierten Schlussrang ab. Zudem wurde Beat Schneider, der im April seinen 41. Geburtstag feiert, als wertvollster Spieler des Turniers ausgezeichnet. Schon früh war zudem klar, dass Darko Anic Torschützenkönig werden würde. Bereits im ersten Vorrundenspiel, als in 14 Minuten Spielzeit ein 11:1-Sieg gegen den FC Sirnach resultierte, traf Anic achtmal. Schliesslich brachte er es auf 14 Treffer. Das ist Turnierrekord. Nicht einmal der ehemalige deutsche Nationaltrainer Jogi Löw traf so oft, als er 1994 als Spieler des FC Winterthur Torschützenkönig am Regiomasters geworden war.

Obwohl die Titelverteidigung verpasst wurde, war der neue Bazenheider-Trainer Emilio Gesteiro nicht unzufrieden mit dem Hallentag. Ihm fehlten einige Spieler, weil diese lieber mit Weinfelden Futsal spielten. «Ich bin erst im Dezember nach dem Hinrunden-Ende gekommen und habe noch nicht die ganze Mannschaft gesehen. Fürs Erste bin ich zufrieden mit dem, was ich an diesem Turnier gesehen habe», sagte Gesteiro nach seinem ersten Auftritt als Bazenheid-Trainer.

 

Den ganzen Bericht mit Videointerview des Trainers finde Sie unter: https://hallowil.ch/fc-bazenheid-drei-pokale-geholt-aber-titelverteidigung-verpasst.html

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