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Informationen von gestern und heute

Vorstellung von Juniorentrainer Claudio Niedermann

Alter: 34

Beruf: Bankkaufmann

Bisherige Vereine: Flawil (Spieler und Trainer), Sirnach, Herisau, Bazenheid (als Spieler)

 

Seit wann trainierst du Junioren? Was hat dich am Anfang dazu bewogen?

Das erste Traineramt habe ich mit 16 Jahren beim FC Flawil übernommen.  Diese Aufgabe hat mich in meiner Sozialkompetenz gefördert und genau deswegen bin ich immer noch so gerne Juniorentrainer. Es macht mir Spass mich mit den Junioren auszutauschen und an den wichtigen Entwicklungen in ihrem Leben teilhaben zu dürfen.                                               

Was hat dich motiviert beim FC Bazenheid Juniorentrainer zu werden?

Ich wurde von Florian Meier angefragt, ob ich Interesse habe mit ihm die C-Junioren des FC Bazenheid zu trainieren. Da ich den Verein bereits aus meiner Zeit als Spieler im Zwää kannte, wusste ich, dass dies die richtige Entscheidung ist. Nach meinem frühen Rücktritt als Spieler, wollte ich mich weiterhin für den Fussball engagieren. So kam die Anfrage glücklicherweise genau im richtigen Moment

Einige Worte zur vergangenen Vorrunde mit den B-Junioren?

Die Vorrunde war aufgrund des knappen Kaders immer wieder eine neue Herausforderung. Wir wussten, dass wir die Qualität für einen Platz im vorderen Bereich der Tabelle haben, waren uns aber auch bewusst, dass es auf jeden einzelnen Spieler ankommt. Ein besonderes Augenmerk haben wir auf unsere Spielweise gelegt. Ein gepflegter Spielaufbau und schöne Spielzüge waren das und dies konnten wir in den meisten Spielen auch umsetzen. 

Gibt es Unterschiede in den Trainings zwischen C und B?

Ja, die gibt es. Wenn ich denke, wie viel Zeit wir im C für die technischen Komponenten eingesetzt haben, kann jetzt im B davon profitiert werden. Ohne die Technik zu vernachlässigen haben wir nun die Möglichkeit auch im taktischen Bereich gewisse Akzente zu setzen.

Denkst du, dass junge Aktivspieler profitieren können, wenn sie selbst noch eine Juniorenmannschaft trainieren?

Ich denke, dass es jedem Spieler gut tut, wenn er mal in die Rolle des Trainers schlüpft. Die Entscheidung treffen zu müssen, wer spielt, wer auf der Bank sitzt und wer allenfalls gar nicht mit ans Spiel darf, ist nicht zu unterschätzen.

 Geht die Kombination des Hobbys «Juniorentrainer» mit der eigenen kleinen Familie gut?

Bis anhin ohne Kinder war dies kein Problem. Ob es auch in Zukunft funktioniert, wird sich zeigen, wenn mein Nachwuchs auf der Welt ist. Ich bin jedoch überzeugt, dass wenn man sich bewusst die Zeit und Rücksicht auf die Partnerin nimmt, das sicherlich geht.

Was möchtest du als Trainer noch erreichen?

Ich habe mir als Trainer noch nie konkrete Ziele gesteckt. Ich möchte einfach noch möglichst lange im Juniorenbereich mein Wissen und meine Freude zum Fussball weitergeben.

Was würdest du sagen, weshalb jemand Trainer werden soll?

Wenn man mit den Kindern oder Jugendlichen auf dem Platz steht und die Freude in den Gesichtern sieht, gibt es etwas Schöneres? 

Was sind für dich die Momente, welche Freude am Trainer sein machen?

Einerseits sind es die Trainings bei nicht optimalen Bedingungen. Ich erinnere mich an ein Training im Zäpfe, als bei Schneeregen und eiskalten Temperaturen das Team vollzählig da stand. Nur schon mit der Trainingsteilnahme geben Dir die Junioren das Gefühl, dass Du sehr vieles richtig machst. Andererseits sind es auch die Spiele in denen das gelernte aus dem Training umgesetzt wird.

 

Claudio Niedermann Junioren B Trainer

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