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Interview mit Elvis Musliu

Herzliche Gratulation zur Aufnahme in die Referee Academy und dem letztjährigen Aufstieg zum 2. Liga interregional Schiedsrichter.

 

Was motiviert dich zum Schiedsrichter sein?

Die Liebe und die Freude am Hobby. Natürlich ist es auch der Fussball selbst, der mir sehr viel Freude bereitet. Ich bin sehr gerne auf dem Rasen und freue mich jedes Wochenende auf eine neue Herausforderung. Hinzu kommt auch der Kontakt mit Schiedsrichterkollegen, mit Vereinen und mit den Spielern. 

 

Welche Ziele verfolgst du in Bezug auf deine Karriere als Schiedsrichter?

Zunächst liegt der jetzige Fokus in der Referee Academy. Ich möchte Fuss fassen und meine bestmögliche Leistung auf dem Platz liefern. In der Referee Academy habe ich die Möglichkeit, von den Besten zu lernen und somit auch an mir selbst zu arbeiten. 

 

Was für Kriterien musstest du erfüllen, um die Aufnahme in die Referee Academy zu schaffen?

Academy-Schiedsrichter werden über den jeweiligen Regionalverband gemeldet. Normalerweise werden diese aus dem Talentgruppen-Pool gemeldet. Die regionale Talentgruppe des OFV besteht aus insgesamt 20 Schiedsrichter/innen. Pro Jahr nominiert der OFV einen Schiedsrichter und einen Schiedsrichterassistenten. 

 

Was ist das Ziel der Referee Academy?

Die Referee Academy ist ein nationales Talentförderkonzept des Schweizerischen Fussballverbands, welches in ein 3-Jahresprogramm aufgeteilt ist; Basic Season (2. Liga regional), Development Season (2. Liga interregional) und Performance Season (1. Liga). Die Schiedsrichter erhalten über die Referee Academy eine intensivere Betreuung und Schulung. Das Ziel der Referee Academy ist daher den nationalen Nachwuchs zu fördern und zu sichern. Insbesondere für höhere Ligen; von der 1. Liga bis hin in die Super League. 

 

Wie viel Zeit investierst du für deine Funktion als Schiedsrichter?

Das Training des Schiedsrichters ist meist mit viel Individualtraining verbunden. Ich versuche täglich etwas für meine Fitness zu tun. Auch wenn es nur ein gemütlicher Spaziergang am Abend ist. Meine Woche ist in verschiedenen Trainingseinheiten eingeteilt. Einerseits in spezifischen Muskeltrainings und natürlich auch in verschiedene Laufeinheiten. So versuche ich, für jedes Spiel topfit zu sein.   

 

Du bist Schiedsrichter – Verantwortlicher des FC Bazenheid, welche Aufgaben umfasst dieses Amt?

Meine Hauptaufgabe ist die Betreuung bestehender Schiedsrichter. Ich stehe ihnen bei Fragen und Unklarheiten zur Verfügung und versuche, sie zu unterstützen. Natürlich gehört zu meinen Aufgaben auch die Akquise von neuen Schiedsrichtern. 

 

Welche Anforderungen muss man erfüllen, um Schiedsrichter zu werden?

Die Mindestvoraussetzungen sind: 15 Jahre jung, Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, eine Verfügbarkeit an den Wochenenden und das Bestehen des Zulassungstests. Die wohl wichtigste Anforderung ist jedoch die Freude am Hobby als Schiedsrichter. 

 

Was gefällt dir am besten am Schiedsrichter sein? Was findest du am mühsamsten?

Die Schiedsrichterei ist eine Lebensschule. Man lernt viele Sozial- und Methodenkompetenzen und wächst in persönlicher Hinsicht. Ausserdem ist es für die körperliche Fitness ein ideales Hobby und somit ein Ausgleich zum meist stressigen Alltag. Natürlich gibt es Wochenenden mit schwierigeren Spielen. Daher ist es umso wichtiger, dass man auch diese «mühsamen» Spiele als Ansporn nimmt, an sich selbst zu arbeiten und besser zu werden. 

 

Welche Tipps kannst du den jungen Schiedsrichtern auf den Weg geben?

Fleiss, Einsatzbereitschaft und Freude zahlen sich im Leben immer aus. Egal ob im Berufs- oder im Freizeitleben. Es ist wichtig, dass man sich untereinander austauscht, im ständigen Kontakt mit Schiedsrichterkollegen ist und versucht, sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu profitieren. Daher empfehle ich jedem Schiedsrichter, aktiv bei der regionalen Trainingsgruppe zu sein. Die Trainingseinheiten sind gute Möglichkeiten, sich über das vergangene und bevorstehende Wochenende auszutauschen. 

 

Ein paar Worte zum FC Bazenheid?

Mit Heinz und Gojko - als langjährige Hasen in der Schiedsrichterei - haben Mete und ich als Jungschiedsrichter sicherlich zwei Vorbilder, die nach wie vor mit Leib und Seele auf dem Rasen stehen und pfeifen. Das sollte auf jeden Fall auch unser Ziel sein. Mit Danny als Präsidenten haben wir bereits in Bezug auf die Rahmenbedingungen der Schiedsrichter einen kleinen Meilenstein erreicht und so deutlich attraktivere Bedingungen geschaffen. Mit Danny pflege ich einen sehr offenen und konstruktiven Dialog, was ich sehr schätze. 

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